Verbandsleben

Antragsteller: RV Jena/Stadtroda

Die Vertreterversammlung möge beschließen:

Bezugnehmend auf die geänderte Schulamtsstruktur schlagen wir folgende Änderungen vor:


 

Antragsteller: Geschäftsführender Vorstand

Die Vertreterversammlung möge beschließen:

Die Satzung wird aktualisiert (siehe Anlage; die Änderungen sind kursiv eingefügt).

Begründung:

Es wird ein weiterer Fachbereich „Gesundheit und Soziales“ eingeführt. Dies ist aus unserer Sicht notwendig, um Mitglieder, die in diesem Bereich tätig sind, besser vertreten zu können.

Die Anpassung der Leitungs- und Fachorgane des Verbandes bezieht sich auf die geänderte Schulamtsstruktur.

Dabei wird versucht, den Grundsatz, dass die Regionalverbände im Hauptvorstand die Stimmenmehrheit erhalten, beizubehalten.

Nach den Erfahrungen der letzten Jahre bei der Besetzung der Position des Geschäftsführers wird die Möglichkeit eines hauptamtlichen Geschäftsführers geschaffen.


  • In den Regionalverbänden können Kreisverbände gebildet werden.
  • In der Hauptvorstandssitzung werden die Stimmen eines RV geschlossen abgegeben. (Unabhängig von der Anzahl der anwesenden Teilnehmer - analog der Verfahrensweise im Bundesrat)
  • Jeder RV hat mind. zwei Stimmen. Weitere Stimmen berechnen sich gemäß der Mitgliederzahl im RV, je "angefangene" 70 Mitglieder = 1 Stimme (z. B. 71 Mitglieder = 2 Stimmen)

 

Antragsteller: Regionalverband Jena/Stadtroda

Die Vertreterversammlung möge beschließen:

Der BLV setzt sich dafür ein, dass

  • im ersten Jahr der Ausbildung: keine Anrechnung der LAA-Stunden auf das Stundenbudget der Schule [erfolgt], der LAA übernimmt schrittweise und in Verantwortung der fachbegleitenden Lehrer deren Unterricht
  • im zweiten Jahr der Ausbildung: Anrechnung von max. 6 Stunden

Begründung:

Unter den gegenwärtigen Bedingungen ist eine vernünftige und fundierte Lehrerausbildung nicht realisierbar. Um die Betreuung der LAA zu garantieren und in der notwendigen Qualität auszubilden schlagen wir [obiges] vor.


 

Antragsteller: Regionalverband Jena/Stadtroda

Die Vertreterversammlung möge beschließen:

Der BLV wirkt darauf hin, dass die wöchentliche Pflichtstundenzahl der Lehrer um maximal 1/5 der durchschnittlichen Pflichtstundenzahl erhöht werden darf.

Begründung:

Die wöchentliche Pflichtstundenzahl der Lehrer darf um max. 1/5 erhöht werden. Die derzeitige Regelung führt zu Überlastung, Krankheit und Burnout bei sinkender Unterrichtsqualität.


 

Antragsteller: Regionalverband Jena/Stadtroda

Die Vertreterversammlung möge beschließen:

Der BLV wirkt auf das Angebot von berufsbegleitenden Zusatzqualifikationen hin.

Begründung:

Das TMBWK möge die Voraussetzungen schaffen, um geeigneten Bewerbern aus dem Schuldienst die Möglichkeit des Wechsels in eine Lehrerlaufbahn zu eröffnen. Hierzu sind Gespräche mit den Thüringer Hochschulen notwendig, um entsprechende Studiengänge anzubieten. Besondere Zielgruppe: Fachpraxislehrer, die schön länger Theorie unterrichten.


 

Antragsteller: Regionalverband Jena/Stadtroda

Die Vertreterversammlung möge beschließen:

Der BLV wirkt auf das Angebot zur Übernahme in das Beamtenverhältnis für alle geeigneten Bewerber hin.


 

 

Von 64 stimmberechtigten Delegierten der Regionalverbände waren 40 anwesend. Zu den Vorstandswahlen haben 40 Delegierte gültige Stimmen abgegeben und folgende Mitglieder in den geschäftsführenden Vorstand des BLV gewählt:

 

Funktion Kandidat Stimmen (Prozent)
Vorsitzender Herr Helms 39 (97,5 %)
stellvertretender Vorsitzender und Leiter des Fachbereichs 1 Herr Köhler 40 (100 %)
stellvertretende Vorsitzende und Leiterin des Fachbereichs 2 Frau Schlott 40 (100 %)
stellvertretende(r) Vorsitzende(r) und Leiter(in) des Fachbereichs 3 n. n.  
Geschäftsführer(in) n. n.  
Vorstandsmitglied für die Arbeit der Ausschüsse Herr Penner 39 (97,5 %)
Vorstandsmitglied für Öffentlichkeitsarbeit und Schriftführerin Frau Sterzing 40 (100 %)
Vorstandsmitglied für Finanzen Frau Schäfer 40 (100 %)

 

Zur Wahl der Kassenprüfer machten von den 64 Wahlberechtigten 40 von ihrem Wahlrecht Gebrauch und gaben 39 gültige Stimmen ab. Zu Kassenprüfern wurden gewählt:

 

Funktion Kandidat Stimmen (Prozent)
Kassenprüfer Frau Schlütter 38 (97,4 %)
Kassenprüfer Frau Zöppig 39 (100 %)

 

 

 

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100612_vv_001Wirklich überrascht zeigte sich keiner der Delegierten im Konferenzsaal des Radisson Blu Hotels in Erfurt, als der (Noch-)TVB-Vorsitzende den Delegierten der VIII. Vertreterversammlung eine geänderte Tagesordnung vorschlug. Schließlich hieß es, der lange vorbereiteten Verschmelzung mit dem VLW Thüringen den Weg zu bereiten. Und dessen Vertreter tagten im benachbarten Konferenzsaal.

So ging die letzte Vertreterversammlung des TVB beachtlich schnell zu Ende. Von Eröffnung über Feststellung der Beschlussfähigkeit und Abstimmung zur Tagesordnung, Wahl des Präsidiums, Aussprache zu den Rechenschaftsberichten bis zu den Berichten der Kassenprüfer verging kaum eine Stunde.

Mit der Entlastung des geschäftsführenden Vorstands gegen 11.00 Uhr ging eine über 20-jährige Verbandsgeschichte zu Ende - was gleichzeitig der Beginn eines neuen Kapitels war. Mit der Öffnung der Trennwand zum Nachbarsaal nahm die neue - hoffentlich erfolgreiche - Geschichte ihren Lauf.

Auf der gemeinsamen Vertreterversammlung von TVB und VLW verständigten sich die Delegierten über die Annahme des Verschmelzungsvertrages beider Verbände, einer gemeinsamen Satzung, Wahl- und Geschäftsordnung für zukünftige Vertreterversammlungen.

Im Vorfeld erschien die Aufstellung einer Kandidatenliste für den geschäftsführenden Vorstand des neuen BLV nicht ganz unkompliziert. Um so erfreulicher war es, dass noch vor der Mittagspause alle Kandidaten gefunden waren und sich den Delegierten im Saal vorstellten.

100612_vv_helms Während seiner Vorstellung als Kandidat für die Funktion des Vorsitzenden betonte Herr Helms, möglichst schnell arbeitsfähige Strukturen (Regionalverbände) schaffen zu wollen. Entscheidend sei die Arbeit des neuen Verbandes vor Ort. Nach der intensiven Beschäftigung mit "inneren Angelegenheiten" möchte er die inhaltliche Arbeit des neuen Verbandes wieder in den Mittelpunkt rücken.
Besonderen Wert legt Herr Helms auf die Zusammenarbeit mit Parteien und Institutionen des Landes (Landkreistag, Städtetag). Zugleich will er in seiner Funktion als HPR-Mitglied "den kurzen Draht zum Dienstherren" im Interesse der BLV-Mitglieder nutzen. Gern wird er für Mitgliederveranstaltungen in den Regionalverbänden zur Verfügung stehen.
Wichtig sind ihm die Mitarbeit in den Dachverbänden und die Vertiefung der Zusammenarbeit mit dem tbb. Er selbst sieht sich als mitunter "unbequemen Verhandlungspartner", der eigene Vorstellungen hat und "Wege zu deren Durchsetzung" sucht.
100612_vv_hiepe Herr Hiepe kandidierte für die Funktion eines stellvertretenden Vorsitzenden und Leiters des Fachbereichs 1 (gewerblich-technische Berufe). Augenzwinkernd schloss er an Herrn Helms an und bemerkte, dass er nicht schweigen würde in der Auseinandersetzung mit einem "unbequemen Vorsitzenden". Besonderes Augenmerk möchte Herr Hiepe auf die Problematik "Qualifikation der Seiteneinsteiger" legen. Gern gibt würde er seine Erfahrungen im Bereich "Dienstrecht" und aus seiner Tätigkeit als Experte für Tarifrecht im BLBS bzw. als Mitglied der Tarifkommission weitergeben.
100612_vv_heinemann Als ehemalige Vorsitzende des VLW Thüringen kandidierte Frau Heinemann als stellvertretende Vorsitzende und Leiterin des Fachbereichs 2 (Wirtschaftsberufe). Es ist ihr ein wichtiges Anliegen, die inhaltliche Arbeit des VLW auf dem Gebiet des Berufsfeldes Wirtschaft im BLV fortzuführen. Insbesondere setzt sie sich für eine Forcierung der Weiterbildungen in diesem Berufsfeld ein. Zudem möchte sie die Schulform Fachschule aus ihrem Schattendasein holen und wieder bekannter und attraktiver machen. Als HPR-Mitglied ist ihr das Thema "Lehrergesundheit"  für ebenfalls wichtig.
100612_vv_schuelbe

Erfrischend kurz und knapp demonstrierte Herr Schülbe, dass für ihn an erster Stelle die Effiziens in der Geschäftsführung stehen wird, für die er sich bei den Delegierten bewarb.

100612_vv_penner Bei seiner Vorstellung als Kandidat für die Funktion des Vorstandsmitglieds für die Arbeit der Ausschüsse betonte Herr Penner die Notwendigkeit der Kompetenzentwicklung durch Spezialisierung. In der Ausschussarbeit sieht er ein wichtiges Instrumentarium dazu.
100612_vv_sterzing Frau Sterzing stellte sich als Kandidatin für Funktion des Vorstandsmitglieds für Öffentlichkeitsarbeit und Schriftführerin vor und nutzte die Gelegenheit, ihre Freude und Erleichterung über die gelungene Verschmelzung beider Verbände zum Ausdruck zu bringen.

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Als Vorstandsmitglied für Finanzen empahl sich Herr Köhler mit einem Rückblick auf die Beitragsentwicklung im ehemaligen TVB. Seit 2004 sind dank verantwortungsvoller Verwendung und Verwaltung der Gelder die Mitgliedsbeiträge unverändert geblieben. Die Finanzierung einer lebendigen Verbandsarbeit und die gleichzeitige Unterstützung des Ehrenamts sah und sieht er als Schwerpunkt in dieser Funktion. Zugleich freut er sich auf die spannende Zusammenarbeit mit den Vorstandsmitgliedern, die er bisher noch nicht kannte.

 

 

Von 60 wahlberechtigten Delegierten der gemeinsamen Vertreterversammlung TVB und VLW haben 60 gültige Stimmen abgegeben und folgende Mitglieder in den geschäftsführenden Vorstand des BLV gewählt:

 

Funktion Kandidat Stimmen (Prozent)
Vorsitzender Herr Helms 54 (90,0 %)
stellvertretender Vorsitzender und Leiter des Fachbereichs 1 Herr Hiepe 59 (98,3 %)
stellvertretende Vorsitzende und Leiterin des Fachbereichs 2 Frau Heinemann 60 (100,0 %)
Geschäftsführer Herr Schülbe 60 (100,0 %)
Vorstandsmitglied für die Arbeit der Ausschüsse Herr Penner 58 (96,7 %)
Vorstandsmitglied für Öffentlichkeitsarbeit und Schriftführerin Frau Sterzing 58 (96,7 %)
Vorstandsmitglied für Finanzen Herr Köhler 58 (96,7 %)

 

Zur Wahl der Kassenprüfer machten von den 60 Wahlberechtigten 59 von ihrem Wahlrecht Gebrauch und gaben 59 gültige Stimmen ab. Zu Kassenprüfern wurden gewählt:

 

Funktion Kandidat Stimmen (Prozent)
Kassenprüfer Frau Rosochatius 52 (88,1 %)
Kassenprüfer Frau Schlütter 58 (98,3 %)
Kassenprüfer Frau Tix 55 (93,2 %)

 

Der Verschmelzungsvertrag zwischen TVB und VLW wurde von den Vertretern einstimmig angenommen.

In seinem Schlusswort konstatierte der neue BLV-Vorsitzende, Herr Helms, dass er in den letzten Wochen mehr rechtliche als inhaltliche Problem zu bewältigen hatte. Er wiederholte die Notwendigkeit, schnell funktionierende Strukturen des neuen Verbandes aufzubauen, um Arbeitsfähigkeit zu erreichen. Die erste Hauptvorstandssitzung wird Ende September/Anfang Oktober stattfinden. Dann soll über die notwendigen Ausschüsse beraten werden. Insbesondere die Rede des Ehrenvorsitzenden, Herrn Lederer, hätte deutlich gemacht, dass auch ein Ausschuss "Versorgungs-/Rentenrecht" eingerichtet werden sollte.

In seinen weiteren Ausführungen wandte sich Herr Helms der Problematik des "scheinbaren Lehrerüberhangs an bbS" zu und forderte von den Verantwortlichen die Rückkehr zu den ursprünglichen Stundenzahlen - insbesondere vor dem Hintergrund der von der Wirtschaft beklagten "mangelnden Ausbildungsreife" vieler Schüler. Andererseits sei zu prüfen, ob man Auszublidende tatsächlich mit bis zu 40 Wochenstunden im Block belasten kann, nur um Blockwochen einzusparen.

Zu Fragen des Schulnetzes und der Veränderung der Bildungslandschaft in Thüringen wird der BLV nach den Worten seines neuen Vorsitzenden keine Empfehlungen für diesen oder jenen Standort geben; vielmehr soll für eine größtmögliche Transparenz in den Entscheidungen der Träger gesorgt werden.


 

 

 

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