Von 60 wahlberechtigten Delegierten der gemeinsamen Vertreterversammlung TVB und VLW haben 60 gültige Stimmen abgegeben und folgende Mitglieder in den geschäftsführenden Vorstand des BLV gewählt:

 

Funktion Kandidat Stimmen (Prozent)
Vorsitzender Herr Helms 54 (90,0 %)
stellvertretender Vorsitzender und Leiter des Fachbereichs 1 Herr Hiepe 59 (98,3 %)
stellvertretende Vorsitzende und Leiterin des Fachbereichs 2 Frau Heinemann 60 (100,0 %)
Geschäftsführer Herr Schülbe 60 (100,0 %)
Vorstandsmitglied für die Arbeit der Ausschüsse Herr Penner 58 (96,7 %)
Vorstandsmitglied für Öffentlichkeitsarbeit und Schriftführerin Frau Sterzing 58 (96,7 %)
Vorstandsmitglied für Finanzen Herr Köhler 58 (96,7 %)

 

Zur Wahl der Kassenprüfer machten von den 60 Wahlberechtigten 59 von ihrem Wahlrecht Gebrauch und gaben 59 gültige Stimmen ab. Zu Kassenprüfern wurden gewählt:

 

Funktion Kandidat Stimmen (Prozent)
Kassenprüfer Frau Rosochatius 52 (88,1 %)
Kassenprüfer Frau Schlütter 58 (98,3 %)
Kassenprüfer Frau Tix 55 (93,2 %)

 

Der Verschmelzungsvertrag zwischen TVB und VLW wurde von den Vertretern einstimmig angenommen.

In seinem Schlusswort konstatierte der neue BLV-Vorsitzende, Herr Helms, dass er in den letzten Wochen mehr rechtliche als inhaltliche Problem zu bewältigen hatte. Er wiederholte die Notwendigkeit, schnell funktionierende Strukturen des neuen Verbandes aufzubauen, um Arbeitsfähigkeit zu erreichen. Die erste Hauptvorstandssitzung wird Ende September/Anfang Oktober stattfinden. Dann soll über die notwendigen Ausschüsse beraten werden. Insbesondere die Rede des Ehrenvorsitzenden, Herrn Lederer, hätte deutlich gemacht, dass auch ein Ausschuss "Versorgungs-/Rentenrecht" eingerichtet werden sollte.

In seinen weiteren Ausführungen wandte sich Herr Helms der Problematik des "scheinbaren Lehrerüberhangs an bbS" zu und forderte von den Verantwortlichen die Rückkehr zu den ursprünglichen Stundenzahlen - insbesondere vor dem Hintergrund der von der Wirtschaft beklagten "mangelnden Ausbildungsreife" vieler Schüler. Andererseits sei zu prüfen, ob man Auszublidende tatsächlich mit bis zu 40 Wochenstunden im Block belasten kann, nur um Blockwochen einzusparen.

Zu Fragen des Schulnetzes und der Veränderung der Bildungslandschaft in Thüringen wird der BLV nach den Worten seines neuen Vorsitzenden keine Empfehlungen für diesen oder jenen Standort geben; vielmehr soll für eine größtmögliche Transparenz in den Entscheidungen der Träger gesorgt werden.