Dank

20 Jahre nach Gründung des Verbandes sei an dieser Stelle all derer gedacht, die in den ersten Monaten mit festem Standpunkt und uneigennütziger Hilfe den Aufbau des TVB ermöglichten.

Ich nenne hier:
Klaus Hauptmann, der mit einem festen und geradlinigen Standpunkt mich immer wieder auf den richtigen Weg brachte,
Bernd Sömmering, der die Finanzen übernahm und sein erstes „Westauto“ für dienstliche Fahrten zur Verfügung stellte,
Thilo Helms, der viel notwendige Kleinarbeit erledigte und immer die rechtlichen Maßstäbe im Auge hatte,
Tillmann Grödel, der unabhängig an seiner Schule eine Verbandsgründung vorangetrieben hatte, sich dann aber sofort uns zur Verfügung stellte und gemeinsam aktiv wurde.
Volker Rempke, den „Bildungspolitiker“,
Willy Ballay, der niemals „nein“ sagte, wenn Not am Mann war,
Ralf Überschaar, der die Informatik und Organisation in der Geschäftsstelle besorgte,
Jochen Eiling, der seine Region in und um Nordhausen aus ihrem Dornröschenschlaf erweckte und aktivierte,
Bärbel Bittner, die Unerschütterliche und treue Seele, die im Südwesten Thüringens den Anfechtungen des TLV trotzte,
Ulla Rempke, die das übernehmenswerte Modell Staatlicher Medizinischer Berufsbildender Schulen für Thüringen vertrat und sich für die bundesweite Einführung dieses Modells einsetzte.
Evelyn Thater, die von Anfang an immer zur Stelle war, wenn es um Verbandsaktivitäten ging und besonders im Raum Stadtroda/Hermsdorf dem TVB Ansehen verschaffte.

Viele sind jetzt – wie das immer bei Danksagungen so ist – nicht genannt. Ihnen sei versichert, dass sie alle ungemein wichtig waren und es vielleicht noch sind. Selbst der so genannte „Beitragszahler“ leistet einen bedeutenden Beitrag, die Aufgaben des Verbandes zu bewältigen.

Ohne die „Anschubhilfe“ der westdeutschen Verbandsmitglieder im BLBS und DL wäre der ehrenamtliche Aufbau des Verbandes unter DDR-Bedingungen nicht zu bewerkstelligen gewesen. Rat und Tat waren unabdingbar.

Es seien, mit besonderem Dank verbunden, zu erwähnen:

Josef Kraus, DL-Präsident, der nicht nur mit seinen „Münchner Seminaren“ und seiner Dokumentensammlung „Schule und Lehrerberuf in der Bundesrepublik Deutschland“, sondern auch speziell der richtigen Strukturierung der thüringer Verbandslandschaft und der Unterstützung der Gestaltung des Bildungswesens in Thüringen im Rahmen des Bildungsausschusses im Landtag wegweisend war.
Heinz Bader und Karl-Heinrich Hergert, beide kamen meist zusammen, weil sie nicht nur guten Rat im Gepäck hatten, sondern auch materielle Unterstützung: Schreibmaschine, Kopierer, Briefpapier mit Briefkopf, Mitgliedsausweise. Sie waren es auch, die ihre Erfahrung weitergaben: Ein Landesvorsitzender muss auch Schulleiter sein, sonst ist die ehrenamtliche Aufgabe nicht zu bewältigen.
Alfons Müller, der als Amtshilfe die Abteilung berufliche Bildung im Kultusministerium aufbaute und leitete. Im BLBS war er für das Versorgungsrecht zuständig. Dienst und Verband wusste er strikt zu trennen. Vor allem aber verstand er es, die bildungspolitischen Grundsätze des BLBS in Thüringen in die Tat umzusetzen. Das war für den TVB eine gute Grundlage.
Die Vorstandskolleginnen und -kollegen des Hessischen Landesverbandes, vertreten durch Uwe Schneider, die unsdie ersten Rahmenlehrpläne in größerem Umfang zur Verfügung stellten, bei der Verbreitung unserer ersten Verbandsinformationen durch Druck und Verteilung unterstützten und uns bei unserer Gründungsversammlung am 30 Juni 1990 „Händchen hielten“, nachdem die Länderpatenschaften endlich geklärt waren:
Der Vorstand unseres Schwesternverbandes Rheinland-Pfalz, mitdem wir uns in den folgenden Jahren besonders verbunden fühlten und der uns weiterhin mit Rat und Tat (1.Thüringer Berufsschultag, 1.Klausurtagung des TVB, 1. Vertreterversammlung, gegenseitige Einladungen) half.

Wer wurde namentlich nicht erwähnt? Keinesfalls wurde jemand vergessen. Wir wissen, dass es viele, viele Namenlose gibt, die auch in aller Bescheidenheit dem Verband ihre wichtige Hilfe leisteten. Alle sind in den Dank eingeschlossen.

Günter Lederer